Archiv - Mitteilungen

Alle bisher veröffentlichten Mitteilungen sind in der nachfolgenden Tabelle jahrgangsweise zusammengestellt:

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Burgauer Porzellan von Jugendstil bis Art déco

26.02.20

Porzellan-Manufaktur Burgau a.S. Ferdinand Selle

 

Porzellan-Manufaktur


Burgau a. S. Ferdinand Selle


1901 – 1929


 

Werkkatalog

Herausgegeben von
Birgitt Hellmann
für die Städtischen Museen Jena

erschienen 2020
352 Seiten

ISBN 978-3-942176-55-2

Eine Spezialsammlung des Jenaer Stadtmuseums bilden die Porzellane aus der von dem Kaufmann FERDINAND SELLE (1862-1915) gegründeten Manufaktur, die von 1901 bis 1929 in dem wenige Kilometer südlich von Jena gelegenen Ort Burgau existierte. In diesen drei Jahrzehnten produzierte sie vorwiegend Gebrauchsgeschirre, aber auch Mokka-Sammeltassen und Zierporzellane, und stellte 15 verschiedene Serviceformen her. Davon entwarf Selle sechs Service selbst, konnte aber auch namhafte Künstler wie HENRY VAN DE VELDE, ALBIN MÜLLER sowie FIA und RUDOLF WILLE für Entwürfe gewinnen. Die Porzellane sind Musterbeispiele der ästhetischen Reformbestrebungen in Europa und veranschaulichen den Formenwechsel vom Jugendstil zum Art déco. Obwohl nach dem Konkurs der Fabrik 1929 alle Firmenunterlagen vernichtet worden waren, haben Nachforschungen zur Auffindung von über 600 Formteilen und Dekoren geführt, die in diesem Werkkatalog erstmals in Text und Bild enthalten sind. Mehrere fundierte Beiträge erhellen die Geschichte des Unternehmens und beleuchten den zeit- und kulturgeschichtlichen Hintergrund.
(Text entnommen von dem rückseitigen Cover des Werkkataloges)

Dieser Katalog erscheint anlässlich der Ausstellung

Burgauer Porzellan von Jugendstil bis Art déco

im Stadtmuseum Jena vom 14. Dezember 2019 bis 29. März 2020

JenaKultur Stadtmuseum Jena

 

Haughton International Seminar

12.02.20

Haughton International Seminar

“The Secrets of the Bedroom and the Boudoir”

"Die Geheimnisse des Schlafzimmers und des Boudoirs"

At The British Academy, 11 Carlton House Terrace, London SW1Y 5AH

Wednesday 24th & Thursday 25th June 2020

Mittwoch, 24. und Donnerstag, 25. Juni 2020

Wir freuen uns sehr, ankündigen zu können, dass das diesjährige internationale Haughton-Seminar mit dem Titel "Die Geheimnisse des Schlafzimmers und des Boudoirs" am Mittwoch, den 24. und Donnerstag, den 25. Juni 2020, wieder in der British Academy, 11 Carlton House Terrace, London SW1Y 5AH https://www.thebritishacademy.ac.uk, stattfinden wird.  Jedes Jahr bringen wir die bedeutendsten internationalen Redner zusammen, um ihr Wissen und ihre Leidenschaft mit einem dankbaren Publikum zu teilen.

Alle Informationen zu diesem spannenden Seminar können auf unserer Website eingesehen werden::

https://www.haughton.com/seminar-2020

Wie Sie sehen können, umfasst das Seminar eine außergewöhnliche Bandbreite an Vorträgen, die von so vielen internationalen Referenten gehalten werden. 

Tickets können ab Montag, dem 2. März 2020, 15.00 Uhr (GMT) online gekauft werden.

Einzelheiten zu unseren internationalen Haughton-Seminaren der vergangenen Jahre können auf https://www.haughton.com zusammen mit über 200 wissenschaftlichen Artikeln, die im Laufe der Jahre verfasst wurden, eingesehen werden.

Wir freuen uns darauf, Sie im Juni zu einem weiteren wunderbaren und aufregenden Ereignis zu begrüßen.

Meissen - Folies de porcelaine

28.01.20

Das Musée Ariana Genf zeigt vom 07. Februar bis 06. September 2020 folgende Ausstellung:

MEISSEN VERRÜCKT NACH PORZELLAN 

Verborgene Schätze aus Schweizer Sammlungen 

Flyer      Programm


Steinzeug Westerwälder Art aus Klarenthal-Krughütte

24.01.20

Bereits der Name „Krughütte“ verdeutlicht, dass in dieser Ortschaft im Westen der Landeshauptstadt Saarbrücken früher Töpfereien aktiv waren. Seit 1721 bis in das 19. Jahrhundert wurden hier aus den lokalen Tonvorkommen Gebrauchsgeschirre und technische Keramik aus Steinzeug nach Westwälder Art hergestellt. Durch intensive heimatkundliche Forschungen von Christian Kneip, Carl Büch, Hans Spiegel und Albrecht Rixecker blieb die Kenntnis um die Steinzeugtöpferei in Krughütte bis in die heutige Zeit erhalten. Allerdings fehlte es bislang weitestgehend an Erzeugnissen, die den vor Ort tätigen Handwerkern sicher zugeordnet werden konnten.

Vor diesem Hintergrund war es zweifelsohne ein Glücksfall, dass der Heimatkundliche Verein Gersweiler-Ottenhausen im Jahr 2004 bei einer Bodenforschungsmaßnahme in der Krughütter Friedrichstraße Werkstattabfälle einer ehemaligen Töpferei sichern konnte. Dabei wurden fast 4.000 Fragmente von Töpfen, Kannen, Krügen, Flaschen, Schüsseln, Tellern und Brennhilfen geborgen, gereinigt und anschließend im Gersweiler Rathaus deponiert.

In den letzten zwei Jahren hat die promovierte Archäologin und Keramikexpertin Eva Blanc aus Neulussheim die Steinzeugfunde wissenschaftlich aufgearbeitet. Aus dieser fruchtbaren Kooperation ist der vorliegende Band zur Steinzeugtöpferei in Krughütte entstanden. Im ersten Teil werden zunächst die geschichtliche Entwicklung des Keramikstandortes sowie die Schicksale und Wanderungsbewegungen der Töpferfamilien dargestellt. Es folgen eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Grabungskampagne 2004 sowie eine kritische Analyse der vielfältigen Formen und Dekore der Funde. Der zweite Teil enthält eine reich bebilderte Dokumentation von 115 repräsentativen Belegstücken.

Aus Sicht der baden-württembergischen Autorin hat sich der fachliche Blick ins Saarland gelohnt: „Mit der wissenschaftlichen Auswertung der materiellen Hinterlassenschaften der Ausgrabung „Klarenthal-Krughütte, Friedrichstraße 19“ konnte der Steinzeugforschung ein weiteres Puzzleteil hinzugefügt werden. Aus Scherben wird Geschichte.“

Mit der im Januar erscheinenden Publikation von Eva Blanc setzen die Gersweiler Heimatforscher ihre Bücherreihe zum Gewerbefleiß und zum Kunsthandwerk im Saarbrücker Westen fort. Für sie ist es zugleich Ansporn, in Krughütte eine weitere Grabung nach Steinzeug auf den Weg zu bringen.

 Der 112 Seiten starke und gut ausgestattete Band kann bei der Geschäftsstelle des Heimatkundlichen Vereins Gersweiler-Ottenhausen im ehemaligen Gersweiler Rathaus zum Preis von 17,80 € bezogen werden (E-Mail: hkv@hkv-gersweiler.de, Tel.: 0681-700386, 0681-70500 und 0681-5014133, Web: www.hkv-gersweiler.de).

Nationales Keramikinventar der Schweiz (1500-1950) ist ab 01.12.2019 online

19.12.19

Heege

Die Schweiz hat eine reiche keramische Tradition, die Abbild der Vielgestaltigkeit und kulturellen Vielfalt des Landes ist. Dessen ist man sich wenig bewusst. Keramisch nimmt man die Schweiz als ein Randgebiet im europäischen Umfeld wahr. Man weiss vielleicht, dass es in Zürich und in Nyon im 18. Jahrhundert zwei Porzellanmanufakturen gab. Vielleicht weiss man auch, dass damals verschiedene Fabriken bemaltes Fayencegeschirr produzierten, das Bernbiet vor allem für seine Irdenwaren und die Stadt Winterthur im 17. Jahrhundert für ihre Fayencen berühmt waren. Was aber weiss man sonst? Und wie sah das Geschirr aus, das von dort kam?

Vom Reichtum dessen, was in der Schweiz an Erzeugnissen aus gebranntem Ton gefertigt oder ins Land eingeführt wurde, lässt sich in den Sammlungen der Schweizer Museen eine gute Vorstellung gewinnen. Dieses Erbe von nationaler und internationaler Bedeutung ist aber nicht nur dem allgemeinen Publikum, sondern selbst den Fachleuten weitgehend unbekannt. Das meiste davon ist heute nicht mehr ausgestellt oder wurde noch nie publiziert. Die CERAMICA-Stiftung in Basel hat daher 2009 das Inventarisationssprojekt «CERAMICA CH» initiiert, mit dem Ziel, ein nationales Inventar der öffentlich zugänglichen Sammlungen neuzeitlicher Gefässkeramik (1500–1950) zu erarbeiten. Drei Kantonsinventare (Neuenburg, Solothurn und Waadt) wurden bis heute erstellt und publiziert.

Mit dem vierten Kantonsinventar Graubünden beschreitet das Nationale Keramikinventar neue Wege. Alle erhobenen Daten und Auswertungstexte werden ab Dezember 2019 als zweisprachige Homepage (Deutsch und Französisch, abschliessender Ausbau bis 2022) und Bilddatenbank im Internet frei zugänglich und recherchierbar sein. Bis Ende 2020 sollen auch die gedruckten Kantonsinventare in die digitale Fassung überführt werden, womit die Bilddatenbank ca. 10.000 Datensätze umfassen würde. Ergänzende Informationen zu den beteiligten Museen und ihren Keramiksammlungen, den Herstellern und Manufakturen sowie den Gefässformen runden das Bild ab und werden durch eine umfangreiche Bibliographie und ein Glossar zur Keramik ergänzt. Das Kantonsinventar Graubünden wird voraussichtlich bis Ende 2021 abgeschlossen. Alle fertig bearbeiteten Museumssammlungen werden sukzessive aufgeschaltet. 

(document in english)         (document en français)

Erschienene Publikationen:

Roland Blaettler, CERAMICA CH III/1: Vaud (Nationales Inventar der Keramik in den öffentlichen Sammlungen der Schweiz (1500-1950), Sulgen 2017. ISBN 978-3-7165-1830-4

Roland Blaettler/Rudolf Schnyder, CERAMICA CH II: Solothurn (Nationales Inventar der Keramik in den öffentlichen Sammlungen der Schweiz (1500-1950), Sulgen 2014. ISBN 978-3-7165-1801-4

Roland Blaettler/Peter Ducret/Rudolf Schnyder, CERAMICA CH I: Neuchâtel (Inventaire national de la céramique dans les collections publiques suisses (1500-1950), Sulgen 2013. ISBN 978-3-7165-1776-5

Meissen Porcelain in the Collections of Wawel Royal Castle

05.11.19

Krakau, 3. September – 1. Dezember 2019

https://wawel.krakow.pl/en/exhibition-temporary/meissen-porcelain-in-the-collections-of-wawel-royal-castle

Wawel Royal Castle holds more than four hundred pieces of tableware and figures produced in the world-renowned Meissen porcelain manufactory (. Comprising largely early, often rare, works it is the leading collection of its kind in Poland. The exhibition Meissen Porcelain in the Collections of Wawel Royal Castle presents a unique opportunity to see all of these exquisite objects together.
Arranged thematically by either subject matter or decorative technique, the works present an overview of the key lines of development of the manufactory founded in 1710 by Augustus II the Strong, king of Poland and elector of Saxony.
The exhibition opens with a Böttger stoneware vessel and several pieces of the earliest porcelain produced at Meissen, which were sent out to be decorated, most often to the goldsmiths of Augsburg. The wares produced in the 1720s and 1730s, and decorated in the painting workshop established at Meissen by Johann Gregorius Höroldt, are especially fine.
Some pieces are decorated with chinoiserie scenes, others with European motifs. Several of the works on view – hexagonal vases and dishes decorated after Far Eastern originals – come from Augustus II’s Japanese Palace in Dresden.
Brilliant enamel colors and elegant compositions of decorative motifs characterize Meissen wares painted in the Kakiemon style. Under King Augustus III, the production of porcelain services gained ground. Two of the most celebrated Baroque armorial dinner services, produced for the king’s prime ministers Aleksander Józef Sułkowski and Heinrich von Brühl, are well represented in the exhibition. An exceptional group of objects with a Polish connection, includes cups and saucers from an armorial service presented to Queen Marie Leszczyńska of France by Augustus III. Vessels from the service of Adam Stanisław Götzendorf-Grabowski, prince-bishop of Warmia, also bear heraldic decoration.
The exceptional range and talent of the Meissen artists are on full display in wares with applied molded decoration, animal-shaped vessels, and decorative figures once used to create centerpieces for dessert tables. The tour de force of Wawel’s Meissen collection is the Crucifixion of 1744, a large figural group by the eminent sculptor Johann Joachim Kaendler.

https://wawel.krakow.pl/en/exhibition-temporary/meissen-porcelain-in-the-collections-of-wawel-royal-castle

Nordic Design. Die Antwort auf Bauhaus

16.10.19

Bröhan-Museum, Berlin

Ausstellung vom 24. Oktober 2019 bis 1. März 2020

Zum Ausklang des Bauhaus-Jubiläumsjahres nimmt das Bröhan-Museum mit der Ausstellung „Nordic Design – Die Antwort aufs Bauhaus“ die Reaktion der nordischen Länder auf den deutschen Funktionalismus in den Blick. Präsentiert wird der skandinavische Weg der Moderne, der sich in einer starken Auseinandersetzung mit der deutschen Moderne und dem Bauhaus vollzog.

In den nordischen Ländern entstand eine sehr eigenständige Interpretation des Funktionalismus. Nicht die avantgardistische Form, wie vielfach in Deutschland, stand im Vordergrund, sondern die maßgeschneiderte Lösung für eine Aufgabe. Zunächst sollte die Problemstellung analysiert und erst dann die gestalterische Lösung erarbeitet werden. Der skandinavische Funktionalismus blieb deshalb nicht Avantgarde, sondern wurde, versehen mit nationalen Besonderheiten der jeweiligen Länder, zur identitätsstiftenden Konstante der nordischen Nationen.

Beginnend mit dem finnischen Architekten und Designer Alvar Aalto über den Vater des schwedischen Funktionalismus Sven Markelius und die international gefeierten dänischen Designer Hans J. Wegner und Arne Jacobsen liegt der Schwerpunkt der Ausstellung auf den 50er und 60er Jahren. Neben landesspezifischen Entwicklungen werden Finnland, Schweden, Dänemark und Norwegen übergreifende Themen – Kindheit, demokratisches Design und Hygge – vorgestellt. Den Abschluss bilden futuristische Entwürfe von Verner Panton, Eero Aarnio und Marimekko, die den endgültigen Bruch der nordischen Länder mit dem Funktionalismus markierten. Gezeigt werden rund 150 Werke – Möbel, Grafik, Glas, Textilien –, hauptsächlich von bedeutenden nationalen und internationalen Leihgebern.

Das Thema „Bauhaus“ ist im Bröhan-Museum das ganze Jahr über präsent: Anfang 2019 zeigten wir die Ausstellung „ Von Arts and Crafts zum Bauhaus. Kunst und Design – eine neue Einheit!“. Stand bei dieser Schau der Weg von der englischen Arts-and-Crafts-Bewegung hin zum Bauhaus im Fokus, so beschäftigt sich die Ausstellung „Nordic Design. Die Antwort aufs Bauhaus“ mit der Wirkung der deutschen Moderne auf das Design der nordischen Länder. Das Bauhaus ist dabei nur eines der Projekte der deutschen Moderne, die in den nordischen Ländern diskutiert wurden. Wie die Rezeption der 20er und 30er Jahre zeigt, ist das Bauhaus damals weit von seinem Nimbus als „Leuchtturm“ entfernt, wie es heute gerne dargestellt wird.

Im Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Bauhaus“. Mit freundlicher Unterstützung der Dänischen Botschaft Berlin, der Norwegischen Botschaft Berlin, der Botschaft von Finnland Berlin und der Schwedischen Botschaft Berlin. Medienpartner: Wall GmbH, rbb Kultur, Yorck Kinogruppe, tip Berlin Magazin domus, H.O.M.E., Dinamix.

Muskau

27.09.19

Muskauer Steinzeug – Vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Sonderausstellung vom 17.8.–30.12.2019 im Neuen Schloss, Bad Muskau

Die Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“ widmet ihre neue Sonderausstellung einem Gegenstand, der den international herausragenden kunsthistorischen Ruf Muskaus lange vor Pückler und dessen Parkschöpfung begründete, dem Muskauer Steinzeug. Als Kuratoren konnte sie Helga Heinze aus Krauschwitz und Holger Klein aus Bad Muskau gewinnen, die sich seit vielen Jahren mit seiner Erforschung beschäftigen.

Der Terminus Muskauer Steinzeug fasst sowohl Keramikerzeugnisse der Stadt Muskau als auch der heute zu Polen gehörenden Orte Triebel (Trzebiel), Teuplitz (Tuplice), Jocksdorf (Jagłowice) und Zibelle (Niwica) zusammen. Beginnend mit der Innungsgründung zum Ende des 16. Jahrhunderts erstreckt sich der zeitliche Rahmen bis zur Gegenwart und beleuchtet dabei den Übergang vom Handwerk zur industriellen Produktion von technischem Steinzeug.

560 Leihgaben aus 16 deutschen, tschechischen und polnischen Museen und Institutionen, von 15 privaten Sammlern sowie aus dem Bestand des einstigen Museums der Stadt Bad Muskau und des Freundeskreises Historica Bad Muskau e. V. zeigen nicht nur die Vielfalt an Form und Dekor, sondern auch die Handelswege und somit die Verbreitung der Muskauer Töpferwaren auf. Sie geben zudem einen Einblick in die Produktionspalette des technischen Steinzeugs, die innerhalb von 150 Jahren etwa 100.000 verschiedene Artikel umfasste.

Aus mehreren Tausend Keramikfragmenten des 17. Jahrhunderts, die auf einem Töpfereigrundstück in Bad Muskau geborgen wurden, gelang es rund 200 Gefäße zusammenzusetzen, wovon 70 als Leihgaben des Landesamtes für Archäologie Sachsen präsentiert werden können.

Anlässlich der Ausstellung erscheint eine ca. 500 Seiten umfassende Publikation mit dem Titel „Muskauer Steinzeug. Handwerk und Industrie“, erarbeitet von Helga Heinze, Holger Klein und Dr. Stefan Krabath, herausgegeben vom Freundeskreis Historica Bad Muskau e. V. Dieses Werk richtet sich sowohl an Wissenschaftler, als auch an Heimatforscher und Sammler. Es beschreibt die einst bedeutende über 400-jährige Tradition der hiesigen Keramikherstellung. Im Fokus stehen nicht nur die Erzeugnisse, sondern auch die Töpfer in ihrem Arbeits- und Lebensumfeld.

Das Buch erscheint im Verlag Gunter Oettel, Görlitz (ISBN: 978-3-944560-58-8) und ist im Buchhandel, beim Freundeskreis Historica Bad Muskau e. V., aber auch im Tourismuszentrum im Neuen Schloss, bei der Bad Muskau Touristik GmbH, bei Schreibwaren Bänder und in der Galerie Unikat zum Preis von 55 Euro erhältlich.

Leeuwarden

01.08.19

The Princessehof National Museum of Ceramics presents
Sunken Treasures of the Maritime Silk Road

from 7 September 2019 until 28 June 2020. This exhibition showcases ceramics and other objects that were found on board eight shipwrecks dating from the ninth to the nineteenth century. Hundreds of loans are coming to Leeuwarden from Korea, Singapore and elsewhere for the exhibition. The finds tell fascinating stories about the Maritime Silk Road in Asia and open up a hidden world of international trade and exchange.

American Ceramic Circle

22.07.19

American Ceramic Circle 2019

Italienische Majolika

22.07.19

Turin, Palazzo Madama:

L’Italia del Rinascimento. La splendore della maiolica

(bis 14. Oktober 2019)

Gegenstand der Ausstellung ist eine Privatsammlung mit dem Katalog von Timothy Wilson
“The golden age of Italian maiolica-painting/Catalogue of a private collection”;
erschienen 2018 bei Allemandi/Torino
Weitere Informationen

 

Turin/ Palazzo Madama und Varallo/Palazzo dei Musei

(16-17 September 2019)

Symposium: ‘Giornate di studio sulla maiolica italiana:
IL COLLEZIONISMO FA GRANDI I MUSEI

Nähere Informationen


Varallo/Palazzo dei Musei

Majoliche a Varallo

Informationen


Assisi, Palazzo Bonacquisti

(bis 13 Oktober 2019):

Maiolica. Lustri oro e rubino della ceramica dal Rinascimento ad oggi

Informationen


Ascoli Piceno, Museo dell’Arte Ceramica

(bis 03. November 2019)

Con la terra e con il fuoco. L’arte della maiolica ad Ascoli Piceno dal XV secolo a oggi

Informationen

Residenzschloss Heidecksburg, Rudolstadt

14.07.19

Das Tier in Porzellan - Sammlung Grambeck

5. April bis 29. September 2019 in der Porzellangalerie

Heidecksburg Vor über 30 Jahren begann die Sammelleidenschaft von Joachim Grambeck. Bis zur Gegenwart entstand eine kontinuierlich  gewachsene Sammlung mit über 250 Tierplastiken aus der Zeit von 1910 bis 1930. Faszinierende Tiermodelle herausragender Bildhauer zeigen die neuen künstlerischen Herausforderungen der großen deutschen Porzellanmanufakturen Meissen, Nymphenburg, Berlin und der 1909 von Max Adolf Pfeiffer in Thüringen gegründeten Kunstabteilung Schwarzburger Werkstätten für Porzellankunst. Diese umfangreiche Sammlung Grambeck mit einer außerordentlichen Qualität und bemerkenswerten Vielfalt an Tierplastiken repräsentiert Porzellandesign auf dem Weg in die Moderne.
Heidecksburg

Begleitband:

Das Tier in Porzellan.
Sammlung Grambeck,

hrsg. vom Thüringer Landesmuseum Heidecksburg,
mit einem Text von Anna Grosskopf, Rudolstadt 2019,
135 S. mit großformatigen Farbaufnahmen aller Tierplastiken der Ausstellung,
Festeinband, 24 x 30cm,
ISBN 978-3-947272-09-9
Preis: 19,50 €


Haughton International Seminar 2019

16.01.19

haughton

Haughton International hat ein internationales Seminar mit dem Titel “Great Collectors: Taste, Passion & Patronage“ angekündigt, das am 26./27. Juni 2019 an der British Academy, 10 – 11 Carlton House Terrace, London SW1Y 5AH, stattfindet. Für diese Veranstaltung haben die Organisatoren, Brian und Anna Haughton, zahlreiche international bekannte Kuratoren als Referenten gewinnen können.

Alle Informationen zu diesem Seminar - Vorträge und Referenten - enthält die folgende Website: https://www.haughton.com/seminar-2019/


Schlossmuseum Wolfshagen

04.01.19

Erlesene Porzellankreationen
Bärbel Thoelke zum 80. Geburtstag


02. Dezember 2018 bis 17. Februar 2019
Dez. Mi – So, Jan. und Febr. Sa/So , jeweils 11 - 17 h.

 

Thoelke

Bärbel Thoelke: Drei Schnurschalen "Riffblumen"
li.: 2015, Wiener Porzellanmanufaktur Augarten
mi u. re.: 2000, Unikate für die Peiffer-Ehrung der
Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen
(Foto: Angela Franziska Endress, Staatl. Museum fü Porzellan Hohenberg a.d. Eger/Selb)


 Die Berliner Porzellangestalterin Bärbel Thoelke kann auf ein außerordentliches Lebenswerk zurückblicken, in dem sich strengste gestalterische Disziplin und schöpferische Phantasie zu einem großartigen in sich geschlossenen Gesamtœuvre vereinen. Es zeichnet sich durch eine konsequente Konzentration auf das Gefäß aus und umfasst sowohl Atelierserien als auch Unikatgefäße. Dabei arbeitet sie mit so traditionsreichen Manufakturen wie der KPM oder der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meissen zusammen. Ihr Motto lautet: "... meine ganz persönlichen Vorstellungen von einem Gegenstand zu realisieren, mit dem man im Alltag gerne lebt und der vielleicht nur dann stört, wenn er fehlt." Im Schlossmuseum Wolfshagen wird der bedeutenden Porzellankünstlerin zu ihrem 80. Geburtstag eine Kabinett-Ausstellung gewidmet. Diese kam mit der Galerie Arcanum in Berlin, Charlottenstraße zustande, die das Werk der Jubilarin vertritt. Gleichzeitig erscheint eine Monographie "Bärbel Thoelke, Porzellan" im Verlag "Arnoldsche Art Publishers, Stuttgart.

In der Ausstellung treten B. Thoelkes Werke in einen spannungsvollen Dialog mit den historischen Porzellanen im Schloss Wolfshagen. Eine besondere Kunstfertigkeit entwickelte sie für kunstvolle, hauchdünne Porzellanschalen aus leicht gefärbten Porzellanmassen oder solchen mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen.

Fragili Tesori dei Principi - Le vie della porcellana tra Vienna e Fierenze

02.01.19

Fragili Tesori dei principi

13. November 2018 – 10. März 2019

Gallerie degli Uffizi, Palazzo Pitti, Tesoro dei Granduchi, Florenz

In Kooperation mit LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz-Vienna

Kuratorinnen:
Dr. Rita Balleri, Florenz
Dr. Andreina d'Agliano, Turin
Dr. Claudia Lehner-Jobst, Wien

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in italienischer Sprache, 512 Seiten, 350 Farbabbildungen, Euro 35,--, IBAN 978-88-3340-042-6.


Florenz ist als Ausstellungsort anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Wiener Porzellanmanufaktur bedeutendes Podium für einen besonderen Aspekt ihrer Geschichte. Ausgangspunkt einer Betrachtung der vielfältigen Beziehungen zwischen den Lebensstilen und dynastischen Interessen beidseits der Alpen ist dabei die Sammlung des Museo delle Porcellane des Palazzo Pitti. In sechs der imposanten Räume des Museo degli Argenti, beherbergt in der einstigen Residenz der Grossherzöge, stellt die Ausstellung in einem Zusammenspiel aus Porzellan, Gemälden, Stichen, Möbeln und weiteren Objekten der Kunst- und Kulturgeschichte die Wege mehrerer Generationen habsburgisch-lothringischer Grossherzöge vor, die ab 1737 das Erbe der letzten Medici antraten.
Die Fürsten von Liechtenstein als international orientierte Sammler-Avantgarde gehörten zu den ersten Auftraggebern der Wiener Porzellanmanufaktur, waren und sind aber auch leidenschaftliche Sammler toskanischer Kunst und standen in engem Kontakt mit dem Kaiserhaus. Eine Kooperation zwischen den Uffizien/Palazzo Pitti und LIECHTENSTEIN. The Princely Collections, Vaduz-Vienna ermöglicht im Rahmen dieser Jubiläumsausstellung ein opulentes Spektrum an Leihgaben, die von Exponaten aus Museen und Sammlungen Italiens, Englands, Deutschlands, Österreichs und den USA ergänzt werden.

Halle - KUNSTHALLE “Talstrasse“

12.11.18

Wir machen nach Halle.
Marguerite Friedlaender und Gerhard Marcks

( 17. November 2018 – 24. Februar 2019)

Eine Ausstellung des Kunstvereins “Talstrasse“ e. V. im Rahmen des Bauhausjubiläums „Bauhaus 100“ in Zusammenarbeit mit dem Gerhard-Marcks- Haus, Bremen und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Cover Ausstellungskatalog_Wir machen nach Halle.tif(Cover Ausstellungskatalog_Wir machen nach Halle)


Erstmals werden in dieser Ausstellung Hauptwerke der Keramikerin Marguerite Friedlaender und des Bildhauers Gerhard Marcks am Ort ihrer Entstehung präsentiert, darunter auch bislang verloren geglaubte Arbeiten. Anhand von mehr als 135 Objekten, darunter 15 Plastiken, 69 Keramiken sowie 51 grafischen
Arbeiten aus 24 öffentlichen und privaten Sammlungen, wird veranschaulicht, wie sich ihre am Bauhaus begründete einzigartige Künstlerfreundschaft in Halle festigt und in ihrem Werk spiegelt.

Wir machen nach Halle.
Marguerite Friedlaender und Gerhard Marcks


Eine Ausstellung des Kunstvereins “Talstrasse“ e. V. im Rahmen des Bauhausjubiläums „Bauhaus 100“ in Zusammenarbeit mit dem Gerhard-Marcks- Haus, Bremen und der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Erstmals werden in dieser Ausstellung Hauptwerke der Keramikerin Marguerite Friedlaender und des Bildhauers Gerhard Marcks am Ort ihrer Entstehung präsentiert, darunter auch bislang verloren geglaubte Arbeiten. Anhand von mehr als 135 Objekten, darunter 15 Plastiken, 69 Keramiken sowie 51 grafischen
Arbeiten aus 24 öffentlichen und privaten Sammlungen, wird veranschaulicht, wie sich ihre am Bauhaus begründete einzigartige Künstlerfreundschaft in Halle festigt und in ihrem Werk spiegelt.

Die Ausstellung wird durch eine filmische Spurensuche von Studierenden der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle mit dem Titel Wir sind in Halle begleitet.

„Wir machen im August nach Halle. Das Bauhaus geht aus dem Leim, der Hauptteil zieht nach Mannheim oder Frankfurt. Ich benutze die Gelegenheit, mich abseits von der esthétique mechanique zu begeben. In Halle werde ich als Bildhauer ohne Klasse in der Kunstgewerbeschule arbeiten (…)“, schrieb Gerhard Marcks aus Dornburg an einen Freund. Marcks und Friedlaender nahmen 1925 einen Ruf an die Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle an. Unter ihrem und dem Einfluss ihnen nachfolgender
Bauhäusler festigte sich die Position der Schule im Sinne einer besonnenen Modernität. Fern vom Impetus des Demonstrativen hoben sie in Halle die Ideen des Bauhauses im doppelten Wortsinn auf.

Friedlaender übernahm die Leitung der Töpferei und eröffnete 1930 eine Werkstatt für Porzellan. Für die Staatliche Porzellanmanufaktur KPM Berlin übertrug sie mit beispielhafter Konsequenz die formalen und funktionalen Überlegungen aus der handwerklichen Keramik in eine moderne, sachliche und zweckmäßige Formensprache. Im Kontext europäischer Designgeschichte stehen Friedlaenders Porzellane bis heute exemplarisch für eine der Neuen Sachlichkeit und deren Produktsprache verpflichtete
kompromisslose Moderne.

Marcks leitete an der Burg eine Bildhauerklasse und ab 1928 als Direktor die Schule. Es entstanden Schlüsselwerke seines Oeuvres wie die „Thüringer Venus“ von 1930. Im Auftrag der Stadt gestaltete er die überlebensgroßen Tierfiguren der Giebichensteinbrücke über der Saale und für die hallesche Universität die einzigartigen Porträtbüsten von Luther und Melanchthon. Von Halle aus unternahm er seine erste
Studienreise nach Griechenland, die einen Wandel seiner künstlerischen Auffassung einleitete.

An der Burg festigte sich die am Bauhaus begründete, nicht immer konfliktfreie Künstlerfreundschaft, die Marguerite Friedlaender und Gerhard Marcks ihr ganzes Leben lang verband. Die sieben Jahre in Halle waren für beide eine beruflich wie privat glückvolle Zeit. Sie endete 1933, als sie gezwungen wurden, Halle zu verlassen. Anders als andere von den Nazis vertriebene Künstler, kehrten sie nach Kriegsende nicht wieder zurück.

Friedlaender rettete ihr Leben durch Emigration über die Schweiz nach Holland und schließlich 1940 in die USA. Marcks wurde von den Nazis als „entarteter“ Künstler diskreditiert und zog sich in die innere Emigration zurück. Friedlaender ist heute in Europa für ihre Porzellanarbeiten berühmt, in den USA war sie in Zeiten der Hippiebewegung ein Geheimtipp für zivilisationsmüde Keramiker, die ihr neues Leitbild in
der Bauhaustradition fanden. Marcks gilt neben Ernst Barlach, Wilhelm Lehmbruck und Georg Kolbe als einer der großen figürlichen Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Mit seinem Werk steht er in der Tradition der klassischen europäischen Bildhauerei, für das Festhalten an der Figuration und am traditionellen handwerklichen Ethos.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalogbuch:

Matthias Rataiczyk (Hg.)

Wir machen nach Halle
Marguerite Friedlaender und Gerhard Marcks


Mit Texten von Arie Hartog, Renate Luckner-Bien, Katja Schneider, Mirjam Verhey
Umfang: 160 Seiten, Format: 30 x 22 cm, Hardcover
Preis: 29 Euro

Toronto

22.08.18

Toronto Symposium

Bartmann - weltweit gesucht!

28.06.18

Machen Sie mit und finden Sie in Ihrer Umgebung, auf Kurztrips in der Region oder auch längeren Urlaubsreisen weltweit Bartmänner aus Frechen – in Museen, urigen Restaurants, Antiquitätengeschäften oder… oder … Schicken Sie uns dann ein Foto oder gerne auch ein Selfie mit dem gefundenen Bartmann und eine kurze Geschichte um die Entdeckung. Wir stellen das Ergebnis auf unserer facebook-Seite ein (siehe Album: Steinzeug weltweit).

Wer den Bartmannkrug aufspürt, der die weiteste Distanz von Frechen zurückgelegt hat, wird mit Bartmännern aus Schokolade und einer Nachbildung aus Keramik belohnt.

Einsendeschluss ist der 31. August 2018.

Das Projekt findet in der Fachwelt bereits eine große Resonanz: Im Rahmen des Innovationsprogramms KulturReiseLand NRW wurde es mit dem Innovationspreis Kommunikation ausgezeichnet.

Bartmann - Fund in New York Bartmann - Fund in New York; Text

Fund in New York!

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Ansprechpartnerin: Gudrun Schmidt-Esters (Museumsleiterin)

Adresse: Bonnstraße 12, 50226 Frechen

Öffnungszeiten: Di.-Fr./So. 10 – 17 Uhr, Sa. 14 – 17 Uhr

Eintritt: 5,00/3,00 Euro, Familienkarte 10,00 Euro

Telefon: 02234 – 69 76 90, Fax: 02234 – 69 76 920

E-Mail: info@keramion.de

Info: www.keramion.de

Facebook: „Keramikmuseum – Keramion“

Zwiebelmuster

31.05.18

Buchcover Zwiebelmuster


Das Zwiebelmuster ist fast so alt wie die europäische Porzellanerfindung. Was ist das Besondere an diesem Dekor? Wieso fasziniert er uns seit seiner Entstehung?

Die Geschichte des Zwiebelmusters ist eng mit der der Blaumalerei verknüpft. Anja Hell beleuchtet die Anfänge der Meissener Blaumalerei zunächst bis in das Jahr 1739, um dann den Bogen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu spannen. Sie blickt auf die künstlerische Entfaltung der Blaumalerei und die damit verbundene wirtschaftliche Entwicklung der Manufaktur.

Lutz Miedtank liefert anschaulich die Ergebnisse seiner langjährigen Forschungen zur Frühzeit des Zwiebelmusters. Untermauert werden diese mit vielen bisher nicht publizierten chinesischen und frühen Meissener Porzellanen sowie Fayencen mit Zwiebelmustermalereien aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus öffentlichen und privaten Sammlungen. Sie sind wichtige Belegstücke für neue und überraschende Erkenntnisse zur Entstehungsgeschichte des Meissener Zwiebelmusters.

 

Zwiebelmuster. Von den Anfängen bis heute

21 x 17 cm, 152 Seiten, 146 Abbildungen
ISBN 978-3-95498-368-1

Meissen Porzellan-Stiftung, Sandstein Verlag

16 Euro

300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur

04.05.18

AUSSTELLUNG     (MI, 16.05.2018–SO, 23.09.2018)

300 JAHRE WIENER PORZELLANMANUFAKTUR

 https://eur03.safelinks.protection.outlook.com/?url=http%3A%2F%2Fwww.mak.at&data=02%7C01%7C%7C99835e2e0b0e464a06dd08d5b12f8b29%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C636609740109675247&sdata=0u41oTGVDFucO1bizbatv0leyRUYgBdUrY3FOZlg0Wg%3D&reserved=0

Quelle:: www.mak.at

 

Mit der umfassenden Jubiläumsausstellung 300 JAHRE WIENER PORZELLANMANUFAKTUR beleuchtet das MAK die Geschichte und Bedeutung der zweitältesten europäischen Porzellanmanufaktur. Gegründet im Mai 1718 durch Vergabe eines kaiserlichen Privilegiums zur Porzellanerzeugung an Claudius Innocentius Du Paquier, setzte die Wiener Porzellanmanufaktur in den folgenden Jahrzehnten ästhetische Maßstäbe. Rund 1 000 Objekte aus den Beständen des MAK sowie aus nationalen wie internationalen Sammlungen bieten einen eindrucksvollen Überblick über Wiener Entwicklungen im Kontext asiatischer Vorläufer und europäischer Konkurrenten.
 
Seit seinen Gründungsjahren bewahrt das MAK den Nachlass der ab 1744 kaiserlich geführten, 1864 geschlossenen Wiener Porzellanmanufaktur und widmet sich der Erforschung des Porzellans. Mit Beispielen aus allen Epochen der Produktion gibt der Nachlass einen Überblick über rund 150 Jahre Porzellanherstellung in Wien. Die Wiener Porzellanproduktion deckte ein breites keramisches Spektrum ab: von Tafelservice und Vasen über Uhren, qualitätsvolle Porzellanskulpturen, szenische und florale Miniaturen, Porzellanmalereien mit Reliefgolddekor und Kobaltblau bis hin zu großformatigen Porzellanbildern mit Blumenstillleben.
 
Zu Hauptwerken der Wiener Porzellanmanufaktur, wie dem Porzellanzimmer aus dem Brünner Palais Dubsky (um 1740) oder dem Tafelaufsatz aus dem Stift Zwettl (Wien, 1767/68), liefert die Ausstellung 300 JAHRE WIENER PORZELLANMANUFAKTUR mit bis dato unveröffentlichten Dokumenten neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Sowohl das „Dubsky-Zimmer“, eine der ersten Zimmerausstattungen mit europäischem Porzellan, als auch der Tafelaufsatz aus dem Stift Zwettl sind permanent in der von Donald Judd gestalteten MAK-Schausammlung Barock Rokoko Klassizismus ausgestellt.

Katalog
Zur Ausstellung erscheint die Publikation 300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur, herausgegeben von Christoph Thun-Hohenstein und Rainald Franz, mit Texten von Rainald Franz, Andreas Gamerith, Michael Macek, Errol Manners, Waltraud Neuwirth, Kathrin Pokorny-Nagel, A. Philipp Revertera, Elisabeth Schmuttermeier, Ulrike Scholda, Christoph Thun-Hohenstein, Leonhard Weidinger und Johannes Wieninger. Deutsch/Englisch, ca. 208 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen. MAK, Wien/Arnoldsche Art Publishers, Stuttgart 2018. Erhältlich im MAK Design Shop und unter MAKdesignshop.at

Kurator
Rainald Franz, Kustode MAK-Sammlung Glas und Keramik 

Novität

22.04.18

Novität

Fragile Leidenschaften

12.04.18

Die Porzellansammlung Dr. Alfred Ziffer wird versteigert.

Neumeister Ziffer

Pfauhahn und Pfauhenne
Nymphenburg, Entwurf Theodor Kärner, ab 1906

(Copyright: NEUMEISTER / Thomas Zothner)

Die Sammelleidenschaft Dr. Alfred Ziffers (1958 – 2017), langjähriger Vizepräsident der Gesellschaft der Keramikfreunde und Redakteur von KERAMOS, galt vorangig dem Nymphenburger Porzellan aber auch Kunsthandwerk aus Metall und Glas. Vom 15. bis 17. Mai kann seine Sammlung letztmals bei NEUMEISTER besichtigt werden.

Neumeister Ziffer

Deckelvase
Nymphenburg, Entwurf Rudolf Sieck, ab 1910

(Copyright: NEUMEISTER / Thomas Zothner)

„Sammlung Dr. Alfred Ziffer. Europäisches Kunsthandwerk des 18. bis 20. Jahrhunderts“
Auktion am Fr., 18. Mai, 16 Uhr; Besichtigung Di., 15., bis Do., 17. Mai, 10 bis 17 Uhr

Weitere Informationen erhältlich über das Auktionshaus NEUMEISTER
 Tel. 089/23 17 10-0; info@neumeister.com oder www.neumeister.com

Meissen Porzellan-Stiftung

30.01.18

Sonderausstellung

Falsche Früchte auf echtem Meissener.
Zur Geschichte des Zwiebelmusters.

(1. Februar bis 31. Dezember 2018)

www.porzellan-stiftung.de

   Meissen Stiftung Bild 1      Meissen Stiftung Bild 2

Europäische Fayencen 17. - 18. Jahrhundert im GRASSI Museum für Angewandte Kunst

22.01.18

GRASSI Fayencen

Der Bestand des GRASSI Museums für Angewandte Kunst in Leipzig an Fayencen des 17. und 18. Jahrhunderts ist außergewöhnlich umfangreich und qualitativ herausragend. Seit der Eröffnung des Museums im Jahre 1874 wurden Fayencen kontinuierlich gesammelt, sodass die Kollektion heute ungefähr 540 Geschirre und 150 Fliesen nahezu aller bedeutenden Manufakturen umfasst. Die oft aufwändig gearbeiteten Kunstwerke sind bis heute Belege einer der ideenreichsten Epochen der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte. Sie reflektieren die Lebensformen des 18. Jahrhunderts in ihrer großen Komplexität und ihrem ganzen Reichtum und offenbaren zugleich gesellschaftliche Verhältnisse, repräsentative Ansprüche und zeittypische Sitten.

Die Publikation bietet erstmals einen umfassenden Überblick über den Bestand und die Verluste an europäischen Fayencen im GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig.

(Passage-Verlag Leipzig, 376 Seiten mit 939 Abbildungen, 25 €uro. Erhältlich im Museumsshop und im Buchhandel.
ISBN 978-3-95415-067-0)

Haughton International Ceramics Seminar

20.01.18

Haughton


Das Seminar mit dem Titel

“Diplomacy, Power & Wealth”

findet am 27. / 28. Juni 2018 bei Christie’s, 8 King Street, St. James’s, London SW1Y 6QT statt. Für diese Veranstaltung haben die Organisatoren, Brian und Anna Haughton, zahlreiche international bekannte Kuratoren als Referenten gewinnen können. Diese werden das Thema anhand eines breiten Spektrums bedeutender Beispiele vertiefen.

Einzelheiten dieses Seminars finden Sie auf der Internetseite

https://www.haughton.com/details-june-2018/

In diesem Zusammenhang darf auch an die Beiträge der letztjährigen Veranstaltung erinnert werden, die als Videos auf der Internetseite  https://www.haughton.com eingestellt sind.

 

Neue Termine

03.01.18

Verleihung des Richard-Bampi-Preises 2018 am 13. April 2018 im Museum Schloss Fürstenberg, Begleitausstellung bis zum 27. Mai 2018

Auslands-Tagungsreise 2018 nach Warschau und Krakau (Polen) in der Zeit vom 21. bis 25. Juni 2018

Tagungsreise mit Mitgliederversammlung in München am Wochenende 19. bis 21. Oktober 2018