Archiv - Mitteilungen

Alle bisher veröffentlichten Mitteilungen sind in der nachfolgenden Tabelle jahrgangsweise zusammengestellt:

 

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Bartmann - weltweit gesucht!

28.06.18

Machen Sie mit und finden Sie in Ihrer Umgebung, auf Kurztrips in der Region oder auch längeren Urlaubsreisen weltweit Bartmänner aus Frechen – in Museen, urigen Restaurants, Antiquitätengeschäften oder… oder … Schicken Sie uns dann ein Foto oder gerne auch ein Selfie mit dem gefundenen Bartmann und eine kurze Geschichte um die Entdeckung. Wir stellen das Ergebnis auf unserer facebook-Seite ein (siehe Album: Steinzeug weltweit).

Wer den Bartmannkrug aufspürt, der die weiteste Distanz von Frechen zurückgelegt hat, wird mit Bartmännern aus Schokolade und einer Nachbildung aus Keramik belohnt.

Einsendeschluss ist der 31. August 2018.

Das Projekt findet in der Fachwelt bereits eine große Resonanz: Im Rahmen des Innovationsprogramms KulturReiseLand NRW wurde es mit dem Innovationspreis Kommunikation ausgezeichnet.

Bartmann - Fund in New York Bartmann - Fund in New York; Text

Fund in New York!

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Ansprechpartnerin: Gudrun Schmidt-Esters (Museumsleiterin)

Adresse: Bonnstraße 12, 50226 Frechen

Öffnungszeiten: Di.-Fr./So. 10 – 17 Uhr, Sa. 14 – 17 Uhr

Eintritt: 5,00/3,00 Euro, Familienkarte 10,00 Euro

Telefon: 02234 – 69 76 90, Fax: 02234 – 69 76 920

E-Mail: info@keramion.de

Info: www.keramion.de

Facebook: „Keramikmuseum – Keramion“

Zwiebelmuster

31.05.18

Buchcover Zwiebelmuster


Das Zwiebelmuster ist fast so alt wie die europäische Porzellanerfindung. Was ist das Besondere an diesem Dekor? Wieso fasziniert er uns seit seiner Entstehung?

Die Geschichte des Zwiebelmusters ist eng mit der der Blaumalerei verknüpft. Anja Hell beleuchtet die Anfänge der Meissener Blaumalerei zunächst bis in das Jahr 1739, um dann den Bogen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu spannen. Sie blickt auf die künstlerische Entfaltung der Blaumalerei und die damit verbundene wirtschaftliche Entwicklung der Manufaktur.

Lutz Miedtank liefert anschaulich die Ergebnisse seiner langjährigen Forschungen zur Frühzeit des Zwiebelmusters. Untermauert werden diese mit vielen bisher nicht publizierten chinesischen und frühen Meissener Porzellanen sowie Fayencen mit Zwiebelmustermalereien aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus öffentlichen und privaten Sammlungen. Sie sind wichtige Belegstücke für neue und überraschende Erkenntnisse zur Entstehungsgeschichte des Meissener Zwiebelmusters.

 

Zwiebelmuster. Von den Anfängen bis heute

21 x 17 cm, 152 Seiten, 146 Abbildungen
ISBN 978-3-95498-368-1

Meissen Porzellan-Stiftung, Sandstein Verlag

16 Euro

300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur

04.05.18

AUSSTELLUNG     (MI, 16.05.2018–SO, 23.09.2018)

300 JAHRE WIENER PORZELLANMANUFAKTUR

 https://eur03.safelinks.protection.outlook.com/?url=http%3A%2F%2Fwww.mak.at&data=02%7C01%7C%7C99835e2e0b0e464a06dd08d5b12f8b29%7C84df9e7fe9f640afb435aaaaaaaaaaaa%7C1%7C0%7C636609740109675247&sdata=0u41oTGVDFucO1bizbatv0leyRUYgBdUrY3FOZlg0Wg%3D&reserved=0

Quelle:: www.mak.at

 

Mit der umfassenden Jubiläumsausstellung 300 JAHRE WIENER PORZELLANMANUFAKTUR beleuchtet das MAK die Geschichte und Bedeutung der zweitältesten europäischen Porzellanmanufaktur. Gegründet im Mai 1718 durch Vergabe eines kaiserlichen Privilegiums zur Porzellanerzeugung an Claudius Innocentius Du Paquier, setzte die Wiener Porzellanmanufaktur in den folgenden Jahrzehnten ästhetische Maßstäbe. Rund 1 000 Objekte aus den Beständen des MAK sowie aus nationalen wie internationalen Sammlungen bieten einen eindrucksvollen Überblick über Wiener Entwicklungen im Kontext asiatischer Vorläufer und europäischer Konkurrenten.
 
Seit seinen Gründungsjahren bewahrt das MAK den Nachlass der ab 1744 kaiserlich geführten, 1864 geschlossenen Wiener Porzellanmanufaktur und widmet sich der Erforschung des Porzellans. Mit Beispielen aus allen Epochen der Produktion gibt der Nachlass einen Überblick über rund 150 Jahre Porzellanherstellung in Wien. Die Wiener Porzellanproduktion deckte ein breites keramisches Spektrum ab: von Tafelservice und Vasen über Uhren, qualitätsvolle Porzellanskulpturen, szenische und florale Miniaturen, Porzellanmalereien mit Reliefgolddekor und Kobaltblau bis hin zu großformatigen Porzellanbildern mit Blumenstillleben.
 
Zu Hauptwerken der Wiener Porzellanmanufaktur, wie dem Porzellanzimmer aus dem Brünner Palais Dubsky (um 1740) oder dem Tafelaufsatz aus dem Stift Zwettl (Wien, 1767/68), liefert die Ausstellung 300 JAHRE WIENER PORZELLANMANUFAKTUR mit bis dato unveröffentlichten Dokumenten neueste wissenschaftliche Erkenntnisse. Sowohl das „Dubsky-Zimmer“, eine der ersten Zimmerausstattungen mit europäischem Porzellan, als auch der Tafelaufsatz aus dem Stift Zwettl sind permanent in der von Donald Judd gestalteten MAK-Schausammlung Barock Rokoko Klassizismus ausgestellt.

Katalog
Zur Ausstellung erscheint die Publikation 300 Jahre Wiener Porzellanmanufaktur, herausgegeben von Christoph Thun-Hohenstein und Rainald Franz, mit Texten von Rainald Franz, Andreas Gamerith, Michael Macek, Errol Manners, Waltraud Neuwirth, Kathrin Pokorny-Nagel, A. Philipp Revertera, Elisabeth Schmuttermeier, Ulrike Scholda, Christoph Thun-Hohenstein, Leonhard Weidinger und Johannes Wieninger. Deutsch/Englisch, ca. 208 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen. MAK, Wien/Arnoldsche Art Publishers, Stuttgart 2018. Erhältlich im MAK Design Shop und unter MAKdesignshop.at

Kurator
Rainald Franz, Kustode MAK-Sammlung Glas und Keramik 

Novität

22.04.18

Novität

 

Fragile Leidenschaften

12.04.18

Die Porzellansammlung Dr. Alfred Ziffer wird versteigert.

Neumeister Ziffer

Pfauhahn und Pfauhenne
Nymphenburg, Entwurf Theodor Kärner, ab 1906

(Copyright: NEUMEISTER / Thomas Zothner)

Die Sammelleidenschaft Dr. Alfred Ziffers (1958 – 2017), langjähriger Vizepräsident der Gesellschaft der Keramikfreunde und Redakteur von KERAMOS, galt vorangig dem Nymphenburger Porzellan aber auch Kunsthandwerk aus Metall und Glas. Vom 15. bis 17. Mai kann seine Sammlung letztmals bei NEUMEISTER besichtigt werden.

Neumeister Ziffer

Deckelvase
Nymphenburg, Entwurf Rudolf Sieck, ab 1910

(Copyright: NEUMEISTER / Thomas Zothner)

„Sammlung Dr. Alfred Ziffer. Europäisches Kunsthandwerk des 18. bis 20. Jahrhunderts“
Auktion am Fr., 18. Mai, 16 Uhr; Besichtigung Di., 15., bis Do., 17. Mai, 10 bis 17 Uhr

Weitere Informationen erhältlich über das Auktionshaus NEUMEISTER
 Tel. 089/23 17 10-0; info@neumeister.com oder www.neumeister.com

Meissen Porzellan-Stiftung

30.01.18

Sonderausstellung

Falsche Früchte auf echtem Meissener.
Zur Geschichte des Zwiebelmusters.

(1. Februar bis 31. Dezember 2018)

www.porzellan-stiftung.de

   Meissen Stiftung Bild 1      Meissen Stiftung Bild 2

Europäische Fayencen 17. - 18. Jahrhundert im GRASSI Museum für Angewandte Kunst

22.01.18

GRASSI Fayencen

Der Bestand des GRASSI Museums für Angewandte Kunst in Leipzig an Fayencen des 17. und 18. Jahrhunderts ist außergewöhnlich umfangreich und qualitativ herausragend. Seit der Eröffnung des Museums im Jahre 1874 wurden Fayencen kontinuierlich gesammelt, sodass die Kollektion heute ungefähr 540 Geschirre und 150 Fliesen nahezu aller bedeutenden Manufakturen umfasst. Die oft aufwändig gearbeiteten Kunstwerke sind bis heute Belege einer der ideenreichsten Epochen der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte. Sie reflektieren die Lebensformen des 18. Jahrhunderts in ihrer großen Komplexität und ihrem ganzen Reichtum und offenbaren zugleich gesellschaftliche Verhältnisse, repräsentative Ansprüche und zeittypische Sitten.

Die Publikation bietet erstmals einen umfassenden Überblick über den Bestand und die Verluste an europäischen Fayencen im GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig.

(Passage-Verlag Leipzig, 376 Seiten mit 939 Abbildungen, 25 €uro. Erhältlich im Museumsshop und im Buchhandel.
ISBN 978-3-95415-067-0)

Haughton International Ceramics Seminar

20.01.18

Haughton


Das Seminar mit dem Titel

“Diplomacy, Power & Wealth”

findet am 27. / 28. Juni 2018 bei Christie’s, 8 King Street, St. James’s, London SW1Y 6QT statt. Für diese Veranstaltung haben die Organisatoren, Brian und Anna Haughton, zahlreiche international bekannte Kuratoren als Referenten gewinnen können. Diese werden das Thema anhand eines breiten Spektrums bedeutender Beispiele vertiefen.

Einzelheiten dieses Seminars finden Sie auf der Internetseite

https://www.haughton.com/details-june-2018/

In diesem Zusammenhang darf auch an die Beiträge der letztjährigen Veranstaltung erinnert werden, die als Videos auf der Internetseite  https://www.haughton.com eingestellt sind.

 

Neue Termine

03.01.18

Verleihung des Richard-Bampi-Preises 2018 am 13. April 2018 im Museum Schloss Fürstenberg, Begleitausstellung bis zum 27. Mai 2018

Auslands-Tagungsreise 2018 nach Warschau und Krakau (Polen) in der Zeit vom 21. bis 25. Juni 2018

Tagungsreise mit Mitgliederversammlung in München am Wochenende 19. bis 21. Oktober 2018

Wien

28.11.17

Zum Auftakt des 300. Jubiläums der Gründung der Wiener Porzellanmanufaktur stellt das MAK Wien am 5. Dezember 2017 folgende Neuerscheinung vor:

Slg. Falter

Die Präsentation dieses Buches bildet den Beginn umfassender Aktivitäten
des MAK Wien zum 300. Jubiläum dieser Porzellanmanufaktur,
die in der Großausstellung münden werden:

 

300 JAHRE WIENER PORZELLANMANUFAKTUR

(16.5. – 23.9.2018)

30.10.17

Die Gesellschaft der Keramikfreunde (GKf) trauert 
um ihr Vorstandsmitglied
Dr. Alfred Ziffer

Alfred Ziffer


Alfred Ziffer ist am 19. Oktober 2017 in München verstorben. Er war Mitglied der GKf seit 1997 und übernahm nach Dr. Manfred Meinz ab 2006 als Vorstandsmitglied die Redaktion unserer Zeitschrift KERAMOS. Dieser Aufgabe hat er sich hingebungsvoll gewidmet. Sie stellte einen wesentlichen Inhalt seines Lebens dar. Er hatte dabei nicht nur die Artikel gesammelt und redigiert, sondern auch in metikulöser Arbeit und Präzision das Layout gestaltet. Dafür ist die Gesellschaft bleibend dankbar.

Er war viele Jahre als Kurator der Sammlung Bäuml tätig. Seine Vorliebe für Nymphenburger Porzellan führte zu besonderer Kennerschaft auf diesem Gebiet. Sein Themenkreis war aber viel weiter gesteckt und reichte von Meißen in bedeutenden Sammlungen bis zu Fayencen, was sich in kenntnisreichen Katalogen niederschlug.

Alfred Ziffer hatte in der ganzen Welt Freunde und Bewunderer. Diese Verbindungen nutzte er für unsere Reisen und öffnete der Gesellschaft viele Türen zu privaten Sammlungen und bewirkte, dass uns Museen freundlich empfingen.

Der Verlust erfüllt uns mit Traurigkeit, wir verlieren in ihm ein, schon in seiner herausragenden Funktion als Redakteur und Vorstandsmitglied, einen großen Wissenschaftler und - einen besonderen Freund.

Unser Mitgefühl gilt seinem langjährigen Partner Michael Andressen und der Familie.


Nachruf (englisch)

London

07.10.17

Haughton Int

In London hat seit fast 20 Jahren die Anna & Brian Haughton Fair mit den Schwerpunkten der internationalen Keramik – und auch Glas – als Teil der Veranstaltung internationale Vorträge zu unterschiedlichen Themen eingeführt. Nicht nur die Referenten aus der ganzen Welt auf diesem Gebiet konnten sich dort kennenlernen, sondern Sammler, Händler und Museumskuratoren schlossen engste Freundschaften. Über Jahre wurde ein Teil der Vorträge jeweils im Katalog der folgenden Messe abgedruckt.

Die Zeiten ändern sich und dieses Jahr sind alle Vorträge im Internet zu betrachten, worauf wir hinweisen wollen:

"The Splendour of the Dining Room"

https://www.haughton.com/videos

RICHARD-BAMPI-PREIS 2018

27.09.17

Die Gesellschaft de Keramikfreunde e.V. hat jetzt zum 15. Mal den Wettbwerb um den RICHARD-BAMPI-PREIS ausgeschrieben; er wird im Jahre 2018 von der Gesellschaft zusammen mit dem Museum Schloss Fürstenberg vorbereitet und durchgeführt.

Die Ausschreibung sieht die Vergabe von maximal drei Preisen vor. Insgesamt steht dafür ein Preisgeld in Höhe von € 12.000,- zur Verfügung. Darüber hinaus hält die Gesellschaft für den Ankauf von mit einem Preis ausgezeichneten Keramiken eine Summe in Höhe von € 8.000,- bereit.

Ausschreibung und Anmeldeunterlagen

Höhr-Grenzhausen, Keramikmuseum Westerwald

08.09.17

SÜDWESTDEUTSCHER KERAMIKPREIS
für BADEN-WÜRTTEMBERG und RHEINLAND-PFALZ 2017

Der Südwestdeutsche Keramikpreis, der durch eine Initiative des Bundes der Kunsthandwerker Baden-Württemberg und der SV SparkassenVersicherung ins Leben gerufen wurde, wird jetzt erstmalig in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vergeben. Er wurde initiiert, um das keramische Schaffen im Südwesten der Bundesrepublik zu fördern und das künstlerische Schaffen auf nationaler und internationaler Ebene zu positionieren. Alle Künstlerinnen und Künstler, deren Material Ton oder Porzellan ist und die ihren Wohnsitz, ihre Werkstatt oder ihr Atelier in Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz haben, waren berechtigt am Wettbewerb teil zu nehmen.
Mit einem Preisgeld von insgesamt 10.000 EUR, gestiftet von der SV SparkassenVersicherung, werden zwei herausragende keramische und singuläre Positionen am 17. September um 11:00 Uhr im Keramikmuseum Westerwald, Höhr-Grenzhausen, prämiert werden. Bereits im Februar nominierte die fünfköpfige Jury aus insgesamt 57 Bewerbern eine Gruppe von 16 Finalisten. Nach nun ausgiebiger inhaltlicher Diskussion vor den originalen Keramiken haben sich zwei keramische Positionen behauptet:

Prämiert mit 7.000 Euro geht der 1. Preis an die figürlichen Arbeiten
von Stephanie Marie Roos, Achern, geb. 1971. Die Künstlerin, die bereits für ihr figuratives Werk international bekannt ist, überzeugte die Jury mit ihrer professionellen, kreativen Umsetzung sozialkritischer Themen in Keramik. Die Titel "Uniform", "Hoodie" oder "schwarzrotgold"…. sprechen für sich. Ohne narrativ schlicht zu sein, setzt die Betrachtung der Figuren von S. M. Roos mannigfaltige Assoziationen frei. Die Künstlerin interpretiert in ihrem wiedererkennbaren Stil, ihrer künstlerischen Handschrift stets neu einen bewusst kritischen gesetzten Standpunkt auf Zwischenmenschliches unserer Alltagswelt.

Der 2. Preis mit 3.000 Euro geht an Kiho Kang, Bad Ems, geb. 1980, für dessen klar strukturierte Gefäß- und Formstudien, die auch – neu interpretiert in seinem OEuvre – das Moment der Farbigkeit, hier Erd-Farbigkeit, zeigen. Die hier gezeigte Installation geometrischer, akribisch per Hand gebauter Gefäßformen variiert wie ein Stillleben die unendliche Vielfalt von Kegelform, Zylinder, Kugelschnitt und deren Harmonie in der Komposition der Formen und Farben. Fingerspuren auf jedem Stück zeugen von der Handbearbeitung der Tonwandungen im konzentrierten Aufbau der Form, eine optische und haptische Oberflächenwirkung, die die Spur des Machens sowie das Nachdenkliche, die konzentrierte Bauphase ebenso wie das Streben nach Vollendung dokumentiert. Bekannt für seine Arbeiten in Porzellanweiß sind die warmen Erdtöne der Außenwände jetziger Gefäße gekontert mit neonfarbigen Glasuren der Innenräume.
Ästhetisch wie keramisch ist dies eine herausragende künstlerische Arbeit.

Neben den Werkgruppen der beiden Preisträger werden ebenfalls die Keramiken der 14 Nominierten im Keramikmuseum Westerwald zu sehen sein. Anschließend wandert die Ausstellung zum vierten Kooperationsmuseum des Preises, dem Museum beim Markt in Karlsruhe, wo die Präsentation bis Anfang 2019 gezeigt wird.


https://www.keramikmuseum.de/news/2017/8/21/sdwestdeutscher-keramikpreis-2017

Die Neue Sammlung - The Design Museum - Pinakothek der Moderne, München

25.07.17

Das Museum zeigt vom 14. Juli bis 19. November 2017 eine bemerkenswerte Keramikausstellung, die "Beate Kuhn. Keramiken aus der Sammlung Freiberger" betitelt ist. Der Sammler Klaus Freiberger hat in rund sechzig Jahren etwa 2000 keramische Arbeiten zusammengetragen, die er vor einigen Jahren der Neuen Sammlung großzügig überlassen hat und aus der jetzt das Museum rund 180 Arbeiten der international bedeutenden Künstlerin zeigt.

Die nachstehenden Bilder geben einen Einblick in ihr Schaffen. Zur Ausstellung ist ein Buch erschienen, das die Exponate erfasst.

 

Kuhn: Die Nachdenkliche, 1955

B. Kuhn: "Die Nachdenkliche",
1955
Foto: A. Laurenzo

 Kuhn: Objekt, 1965

B. Kuhn: Objekt, 1965
Foto: A. Laurenzo

Kuhn: Spiegel, 1971
B. Kuhn: Objekt „Spiegel“, 1971
Foto: A. Laurenzo

Kuhn: Gruppe, 1965

B. Kuhn: "Gruppe", 1965
Foto: A. Laurenzo

Kuhn: Vase, 1960

B. Kuhn: Vase, 1960
Foto: A. Laurenzo

Kuhn: Löffelobjekt,1975

B. Kuhn: "Löffelobjekt", 1975
Foto: A. Laurenzo

Kuhn: Trichterturm, 1970

B. Kuhn: "Trichterturm",
1970
Foto: A. Laurenzo

 Kuhn: Wolkentopf, 1997

B. Kuhn: "Wolkentopf", 1997
Foto: A. Laurenzo

Kuhn: Objekt

B. Kuhn. Objekt „Bäume vor Himmel", 1991 
Foto: A. Laurenzo

 B. Kuhn: Obkjekt, 1998

B. Kuhn: Objekt, 1998
foto: A. Laurenzo

International symposium in honour of Timothy Wilson

19.07.17

Symposium

Information des American Ceramic Circle

05.07.17

ACC Vol XIX

The American Ceramic Circle Journal, Volume XIX

 

The American Ceramic Circle Journal, established in 1965, advances new scholarship and interpretations that enhance the study of ceramics, and, in doing so, becomes an important and standard reference in the field.

Volume XIX includes a set of articles that examine ceramics from seventeenth-century Europe up to early twentieth-century America: Aaron Miller follows a seventeenth-century Westerwald jug; Camille Leprince examines sherds of Nevers faience found in the gardens of Versailles; the curiosity of English tin-glazed stoneware is the topic of Roger Massey and Diana Edwards’s article, including an extensive checklist of known examples; the chemical aspects of ceramics are presented by ACC grant recipients Victor Owen and Jacob Hanley, who take a close look at eighteenth-century Bartlam porcelain glazes; based on research funded by an ACC grant, Deborah Miller, Meta Janowitz, and Allan Gilbert prove that English-style, engine-turned red earthenware vessels were manufactured in Philadelphia in the first quarter of the nineteenth century; Roger Pomfret explains why the business men and potters Ralph and James Clews finally went bankrupt; Sonia Coman discusses the Japanese porcelain manufacturing company Fukagawa Seiji and its products shown at the 1900 Exposition Universelle in Paris; two wonderful ceramic stage sets by American ceramics artist Henry Varnum Poor, which were housed in Radio City Music Hall in New York City, are the focus of Tom Folk’s essay; and a profile of the Swiss collector Dr. Hans Syz by Sarah Richards rounds out the spectrum. Click the link provided to access the order form located on the ACC website.

 
A Call for Papers

The ACC JOURNAL is published biennially and contains a selection of scholarly papers given at the symposia, articles resulting from grant-sponsored research, and contributions submitted by independent scholars. The Journal is currently seeking submissions for Journal XX. Papers considered for publication in the ACC Journal must be submitted by January 12, 2018.

Interested applicants are invited to review the guidelines listed on the Journal page of the American Ceramic Circle website. For further details, please contact Dr. Vanessa Sigalas, Chairman and Managing Editor, American Ceramic Circle Journal, at journal@americanceramiccircle.org.



The Brigitte Britzke Collection Part II, Bonhams London

13.06.17

Online Auction In Progress

THE BRIGITTE BRITZKE
COLLECTION PART II

Ending on Thursday 22 June at 3pm


All lots to be sold without reserve to
benefit the following charities

Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Gesellschaft der Keramikfreunde e.V.
Musikverein Bad Pyrmont e.V.
Evangelische Kirche, Bad Pyrmont

All items now on view in Saleroom 2 at
New Bond Street alongside our
Fine European Ceramics sale on 14 June.

 View Online Auction

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Neue Publikation über Fayence

22.03.17

Das Designmuseum Dänemark hat jetzt ein Buch mit dem Titel "Tin-Glazed Earthenware from the Netherlands, France & Germany 1600-1800" herausgegeben. Die Autorin Dr. Ulla Houkjaer hat dazu die großen Bestände bedeutender Fayencen, die das Museum über 125 Jahre gesammelt hat, umfassend und wissenschaftlich bearbeitet. Das Buch beschreibt die geschichtliche Entwicklung der Fayence mit dem Schwerpunkt der Produktion in den Niederlanden, Frankreich und Deutschland, ihre technische Herstellung sowie die Bemalung und die verschiedenen Typen von Dekoren. Außerdem umreißt es, wie neues Geschirr - große Terrinen, Saucieren, Weinkühler und besonderes Geschirr für das Dessert - sich bei festlich gedeckter Tafel durchsetzen. Schließlich wirft es einen Blick auf die Verbreitung der Fayence und wie die Handwerker von einer zur anderen Manufaktur wechseln und sich so neue modische Trends ausbreiten.

Der Katalog enthält mehr als 250 Objekte, von denen die meisten erstmals beschrieben und abgebildet werden.

Das Buch - 1. Auflage, 2017, 416 Seiten, reich illustriert, ISBN 978-87-90786-59-, kann bezogen werden bei Museum Tusculum Press, www.mtp.dk, oder im Shop des Designmuseums Dänemark. Preis DDK 525 bzw. € 71.

Die dänische Augabe von 2016 "Fajancer fra Holland, Frankrig og Tyskland 1600-1800" - ISBN 978-87-90786-57-  ist zu einem Preis von DDK 350 bzw. € 47 erhältlich.

Neue Publikation über Fürstenberg-Porzellan

16.11.16

Die Braunschweigische Stiftung, die Richard Borek Stiftung und die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz als Herausgeber der Publikationsreihe „Braunschweigisches Kunsthandwerk“ möchten Ihnen den neu erscheinenden dritten und abschließenden Band „Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg“ vorstellen und zeitgleich die zu diesem Band konzipierte Wanderausstellung „Begehbares Buch“ eröffnen, die in der Braunschweigischen Landessparkasse, Dankwardstraße 1, zu sehen ist. Die Wanderausstellung „Begehbares Buch“ ist ein mannshohes Buch und der Publikation nachempfunden. Die „Buchseiten“ sind Vitrinen und zeigen eine hochkarätige Auswahl kostbarer Originalstücke und rarer Porzellanobjekte aus der Sammlung des Museums Schloss Fürstenberg.

Zur Präsentation des 3. Einzelbandes zum Thema „Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg“ und zur Eröffnung der Wanderausstellung „Begehbares Buch“ am Dienstag, 29. November 2016, 17.00 Uhr, im Herzog Anton Ulrich-Museum, Museumsstraße 1, Braunschweig
oder
am Mittwoch, 30. November 2016, um 18 Uhr, in der Porzellanmanufaktur Fürstenberg, Meinbrexener Straße 2, Fürstenberg
laden Sie die Herausgeber der Publikationsreihe ganz herzlich ein.

Es besteht die Möglichkeit, den neu erscheinenden Band 3 sowie auch das Gesamtwerk mit den Bänden 1-3 im Schuber beim Appelhans Verlag zu subskribieren - http://www.appelhans-verlag.de/buchprogramm.php.

Weitere Informationen zum Projekt „Publikationsreihe Braunschweigisches Kunsthandwerk“ finden Sie unter www.braunschweigisches-kunsthandwerk.de.

Wiener Porzellan

19.07.16

Im Vorfeld des 300-jährigen Bestehens der Wiener Porzellanmanufaktur im Jahre 2018 hat im Oktober 2015 im MAK Wien ein Symposium stattgefunden. Die dort gehaltenen Vorträge können im Internet abgerufen werden unter

http://www.mak.at/programm/videochannel?page=1&article_id=1455676713020

Tagungen 2016

01.04.16

Bereits im Neujahrsbrief ist als Termin für die Auslandsreise der Zeitraum vom 28. September bis 03. Oktober 2016 bekannt gegeben worden. Die Reise führt nach Florenz, Montelupo und Faenza, wo bedeutende Museen und Sammlungen besichtigt werden sollen.

Neben dieser Reise nach Italien wird die Gesellschaft in Berlin eine Tagung mit Mitgliederversammlung vorbereiten. Als Termin hierfür ist der Zeitraum 27. bis 30. Oktober 2016 vorgesehen.

Die Mitglieder werden über die Details dieser Veranstaltungen rechtzeitig informiert.

Neuerscheinung

23.01.16

Im Rasch-Verlag, Bramsche, ist jetzt folgende, bemerkenswerte Publikation erschienen:

Magdeburg Meinz

Herausgegeben von der
Manfred Meinz und Jutta Schoeller-Meinz-Stiftung
Jutta Schoeller-Meinz

in Zusammenarbeit mit
Rainer G. Richter und Christa Maria Richter 


Fayencen der Magdeburger Fanyencemanufaktur Guischard 
Die Sammlung der Manfred Meinz und Jutta Schoeller-Meinz- Stiftung

 

erschienen 2015
ISBN 978-3-89946-243-2

 

Dem Vorwort folgt ein ausführlicher, 79 Seiten starker und reich bebilderter Beitrag von Rainer G. Richter zur Geschichte der Fayence. Einschlägige Aufsätze aus den Händen von Manfred Meinz und Horst Mauter befassen sich mit dem Thema des Buches. Schließlich wird die Sammlung von Jutta Schoeller-Meinz und Rainer G. Richter detailliert vorgestellt. Sie erfasst Potpourrivasen, Formstücke, Platten und Teller der Werkstätte Guischard. Dokumentinhalte, tabellarische Übersichten und ein umfangreiches Literaturverzeichnis runden die Publikation ab.

Alle Beiträge sind wissenschaftlich erarbeitet und werden von zahlreichen Abbildungen begleitet. Das betrifft insbesondere den Katalogteil, der jedes Sammlungsobjekt großformatig präsentiert. Ihnen zugeordnet sind Detailaufnahmen, die sich auf Kartuschen, Marken und Malerei beziehen, und die Qualität der Ausführung der Fayencen dieser Manufaktur eindrucksvoll belegen.

Insgesamt besticht das 320 Seiten umfassende Buch durch Inhalt und Aufmachung sowie die hohe Qualität der Sammlung, die der ehemalige, langjährige Vizepräsident der Gesellschaft der Keramikfreunde und zugleich Redakteur von KERAMOS Manfred Meinz und seine Gattin Jutta Schoeller-Meinz in drei Jahrzehnten zusammengetragen haben. Es wird jedem Keramikfreund, nicht nur denen der Magdeburger Werkstätte, Freude schenken, sondern dürfte auch für alle Keramikliebhaber, insbesondere die den Stiftungsgebern persönlich begegnet sind, wertvoll sein.

Den Vertrieb hat der Verlag Rasch Bramsche (www.rasch-verlag.de) übernommen. Es kann auch über den Buchhandel unter Angabe der ISBN-Nummer 978-3-89946-243-2 bezogen werden. Der Preis beträgt 36,00 €.